Der Chor - unter der bewährten Leitung von Wolfgang Kläsener - gab an diesem Tag Musik zur Passion zu Gehör. Auf dem Programm stand das Requiem op. 9 von Maurice Duruflé und das O Domine von Thomas Jennefelt. Solist an diesem Abend: Ralf Stiewe an der Orgel.
Kläsener hatte sich bei diesem Konzert für Zeitgenössische Komponisten entschieden. Duruflé (1902 - 1986) gehört zu den zurückhaltensten Komponisten überhaupt, denn bis zu seinem Tod hatte er nur ein Dutzend Werke geschrieben. Das Requiem op. 9 ist sein umfassendstes und bedeutendstes Werk.
Der Schwede Thomas Jennefelt komponierte in jungen Jahren dramatisch-theatralisch, mit virtuosen effekten. Sein Chorwerk O Domine stammt aus dem Jahr 1983 und stellt eine Meditation über Fragmente des Requiemtextes dar.