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1803: |
Neugründung der kath. Gemeinde
Kettwig Aufhebung der Abtei Werden.
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1804: |
Einführung des Preußischen
Allgemeinen Landrechtes im ehemaligen Stift Werden.
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1806: |
Kettwig bekommt unter franz.
Herrschaft. Napoleon übergibt seinem Schwager Joachim Murat
die Herzogstümer Cleve und Berg als Großherzogstum
Berg. Das Dorf Kettwig, Ickten, Roßkothen, Kettwig-Umstand,
Schuir, Bredeney und Heisingen werden durch die Großherzogliche
(franz.) Regierung in Düsseldorf zur "Municipie Kettwig"
mit 3150 Einwohnern zusammengefasst.
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1808:
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Der Parabeldichter Krummacher
wirkt als Pfarrer in Kettwig (bis 1812).
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1809: |
Aufhebung der Zünfte und
des Lehnswesens durch die französische Regierung in Düsseldorf.
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1811: |
Die franz. großherzogliche
Regierung verlangt die Verlegung des Friedhofes (ev. und kath.)
an der Brederbachstrasse. Der kath. Gemeinde Kettwig wird durch
das kaiserliche Finanz-Ministerium die Clemenskirche (Bornkirche)
auf Abbruch zum Geschenk gemacht.
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1812: |
Die Schulen werden von der großherzoglichen-bergischen
Regierung zu Anstalten der bürgerlichen Gemeinden erklärt.
Die Kirchenkassen und ländl. Schulgenossenschaften werden
dadurch von einer schweren Last befreit. Pastor Berens erster
Pfarrer der neu errichteten kath. Pfarre Kettwig.
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1818:
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Die Kettwiger Tuchfabriken erfahren
durch den Fortfall der Zollschranken innerhalb des preußischen
Staates wirtschaftliche Erleichterungen.
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1819: |
Gründung einer kath. Volksschule.
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1823: |
Ketwig wird dem Kreise Duisburg
zugeteilt und "Stadt" genannt. |