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   Sonntag, 05. Februar 2012   03:47:01Uhr       2 User online


Wanderung durch die Geschichte Kettwigs

1803-1823

 
1803:  Neugründung der kath. Gemeinde Kettwig Aufhebung der Abtei Werden.  
 
1804: Einführung des Preußischen Allgemeinen Landrechtes im ehemaligen Stift Werden. 
 
1806: Kettwig bekommt unter franz. Herrschaft. Napoleon übergibt seinem Schwager Joachim Murat die Herzogstümer Cleve und Berg als Großherzogstum Berg. Das Dorf Kettwig, Ickten, Roßkothen, Kettwig-Umstand, Schuir, Bredeney und Heisingen werden durch die Großherzogliche (franz.) Regierung in Düsseldorf zur "Municipie Kettwig" mit 3150 Einwohnern zusammengefasst.  
  
1808: 
 
Der Parabeldichter Krummacher wirkt als Pfarrer in Kettwig (bis 1812). 
 
1809: Aufhebung der Zünfte und des Lehnswesens durch die französische Regierung in Düsseldorf. 
 
1811: Die franz. großherzogliche Regierung verlangt die Verlegung des Friedhofes (ev. und kath.) an der Brederbachstrasse. Der kath. Gemeinde Kettwig wird durch das kaiserliche Finanz-Ministerium die Clemenskirche (Bornkirche) auf Abbruch zum Geschenk gemacht. 
 
1812: Die Schulen werden von der großherzoglichen-bergischen Regierung zu Anstalten der bürgerlichen Gemeinden erklärt. Die Kirchenkassen und ländl. Schulgenossenschaften werden dadurch von einer schweren Last befreit. Pastor Berens erster Pfarrer der neu errichteten kath. Pfarre Kettwig. 
 
1818:  
 
Die Kettwiger Tuchfabriken erfahren durch den Fortfall der Zollschranken innerhalb des preußischen Staates wirtschaftliche Erleichterungen. 
 
1819: Gründung einer kath. Volksschule. 
 
1823: Ketwig wird dem Kreise Duisburg zugeteilt und "Stadt" genannt.

 
 

 
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