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   Sonntag, 05. Februar 2012   03:49:58Uhr       4 User online


Wanderung durch die Geschichte Kettwigs

1634-1757 

 
1634:  Die Schweden zwingen die Landbevölkerung Befestigungswerke an der Brücke und am anzulegen.   
 
1635: Kaiserliche Truppen nehmen die Brücke ein, die sie am 12.4. an die Hessen verlieren. Herzog Wolfgang Wilhelm von Berg erobert die Brücke zurück und läßt sie abbrechen. 230 Jahre Fährbetrieb ist die Folge.  
 
1649: Im Anschluß an den Gocher Vertrag (1647) zwischen Brandenburg und der Abtei Werden behält sich der Große Kurfürst das Patronatsrecht an der Kettwiger Pfarre ausdrücklich vor. 
  
1660: 
 
Neubau der Mintarder Kirche in jetziger Gestalt.  
 
1672: Französische Truppen Turennes lagern in Kettwig. Bei Hugenpoet wird eine Feldschanze angelegt zur Abwehr von Einfällen ins Bergische Land.  
 
1714: Nach dem Tode des letzten Landsbergers, Vitus Arnold, im Jahre 1705 kommt durch die Heirat seiner Tochter Wilhelmina das Schloß an den Freiherrn von Bevern.  
 
1721: Feierliche Einweihung des Kirchenneubaus der ev. Gemeinde.  
 
1724:  
 
Neben der Kornmühle wird am Mühlenkanal eine Walkmühle für die Kettwiger Tuchmacher errichtet.  
 
1734: Abt Benedict erläßt das Werdener Landes- und Statutarrecht für das Stiftsgebiet.  
 
1757: Mehrere Abteilungen des Polenkorps (im franz. Heer) sind in Kettwig einquartiert. Auf verlangen der Franzosen wird in Kettwig ein Heu- und Strohmagazin für die Truppen angelegt.
  

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