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1847: |
Der Kettwiger Gemeinderat
bekundet der Kgl. Regierung, die Stadt habe ein "historisches
Anrecht" auf eine Ruhrbrücke.
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1852: |
Erste Dampfschiffahrtsverbindung
zwischen Werden und Ruhrort; sie muß 1853 wegen Unrentabilität
wieder eingestellt werden. Hülsdell in Kettwig vor der Brücke
versucht es noch einmal, muß aber 1855 ebenfalls aufgeben.
Erstes Gaslicht (Scheidt) in Kettwig. (1863 Erweiterung der Straßenbeleuchtung;
1865 städtische Gasanstalt).
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1856: |
Die ev. Gemeinde beschließt
den Bau eines Krankenhausen.
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1857:
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Durch Annahme der Rheinischen
Städteordnung vom 15.05.1856 erhält Kettwig die Stadtrechte.
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1859: |
Kettwig wird dem wieder
neu gebildetem Landkreis Essen zugeordnet.
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1861: |
Die Kohleförderung
im Kettwiger Gebiet (Stadt und Landbürgermeisterrei) betrug
in deisem Jahr 639.000to. Die Stadtverordnetenversammlung beschließt
den Bau der Ruhbrücke und gibt 4%ige Stadtobligationen in
Höhe von 75.000 Thalern aus. Gründung eines kath. Kindergartens.
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1863: |
Beginn
des Brückenbaus, der ohne "Allerhöchste Genehmigung"
(daher Grundsteinlegung formlos) beendet wurde. Kettwig hat nach
genau 230 Jahren seine Ruhrbrücke wieder.
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1867:
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Die Stadtverwaltung
bezieht das jetzige Rathaus
(Bis dahin Fabrikgebäude der Gebrüder Wiskott in Essen).
Kettwig ist nach dem Brückenbau laut Gerichtsurteil dem
Haus
Hugenpoet, das seit über 200 Jahren "Fährgerechtsname"
besitzt, schadensersatzpflichtig. Durch Vergleich werden 16.500
Thaler vergütet.
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1871: |
Friedhof der kath Gemeinde
an der Essener Strasse wird in Benutzung genommen.
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1872: |
Bau der Ruhrtalbahn,
die Düsseldorf, Kettwig, Werden und Kupferdreh miteinander
verbindet. |