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   Sonntag, 05. Februar 2012   04:21:30Uhr       4 User online


Wanderung durch die Geschichte Kettwigs

1847-1872

 
1847:  Der Kettwiger Gemeinderat bekundet der Kgl. Regierung, die Stadt habe ein "historisches Anrecht" auf eine Ruhrbrücke.  
 
1852: Erste Dampfschiffahrtsverbindung zwischen Werden und Ruhrort; sie muß 1853 wegen Unrentabilität wieder eingestellt werden. Hülsdell in Kettwig vor der Brücke versucht es noch einmal, muß aber 1855 ebenfalls aufgeben. Erstes Gaslicht (Scheidt) in Kettwig. (1863 Erweiterung der Straßenbeleuchtung; 1865 städtische Gasanstalt). 
 
1856: Die ev. Gemeinde beschließt den Bau eines Krankenhausen.  
  
1857: 
 
Durch Annahme der Rheinischen Städteordnung vom 15.05.1856 erhält Kettwig die Stadtrechte.  
 
1859: Kettwig wird dem wieder neu gebildetem Landkreis Essen zugeordnet.  
 
1861: Die Kohleförderung im Kettwiger Gebiet (Stadt und Landbürgermeisterrei) betrug in deisem Jahr 639.000to. Die Stadtverordnetenversammlung beschließt den Bau der Ruhbrücke und gibt 4%ige Stadtobligationen in Höhe von 75.000 Thalern aus. Gründung eines kath. Kindergartens.  
 
1863: Beginn des Brückenbaus, der ohne "Allerhöchste Genehmigung" (daher Grundsteinlegung formlos) beendet wurde. Kettwig hat nach genau 230 Jahren seine Ruhrbrücke wieder. 
 
1867:  
 
Die Stadtverwaltung bezieht das jetzige Rathaus (Bis dahin Fabrikgebäude der Gebrüder Wiskott in Essen). Kettwig ist nach dem Brückenbau laut Gerichtsurteil dem Haus Hugenpoet, das seit über 200 Jahren "Fährgerechtsname" besitzt, schadensersatzpflichtig. Durch Vergleich werden 16.500 Thaler vergütet. 
 
1871: Friedhof der kath Gemeinde an der Essener Strasse wird in Benutzung genommen.  
 
1872: Bau der Ruhrtalbahn, die Düsseldorf, Kettwig, Werden und Kupferdreh miteinander verbindet.
 
  

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