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Waldtraining
   Mittwoch, 10. März 2010   20:46:04Uhr       5 User online


Wanderung durch die Geschichte Kettwigs

770-1000

   
770:  Das genau Alter Kettwigs kann nicht bestimmt werden. Es gibt keine Beweise, dass Kettwigs Kirche eine Gründung Werdens ist. Sie war keine Filialkirche Werdens, wie zum Beispiel die Gründungen in Velbert und Bredeney. Kettwigs Kirchspielgrenze reichte 875 am Wochbachstal bis auf 2 Kilometer an Werden heran. Die dadurch im Nordwesten des Werdener Kirchspiels entstandene Einbuchtung bliebe unverständlich, wenn die Kettwiger Grenze nicht schon bestanden hätte. Die Kettwiger Kirche war vermutlich also schon vorhanden, als Liudger Werden gründete. Kettwigs Kirchengründer ist wahrscheinlich der heilige Suitbert. Dafür spricht der Kettwiger Kirchenpatron Petrus, der bei den angelsächsischen Missionaren (und zu ihnen gehörte Suitbert) besondere Verehrung genoß. Die Werdener Abtei hielt zum Archidiakonat Köln, die Kettwiger Kirche dagegen zum Archidiakonat Xanten. Wahscheinlich ist Kettwig auch als Kirchort und Siedlung in die karolingische Zeit zu einzuordnen.   
 
 
793: Luidger erwirbt Grundstücke an der Ruhr, sie dienen als Ausganspunkt seiner Klostergründung.  
 
 
820: Huntio vermacht einen Morgen Land in der Villa Uviti (Oeft) mit Wald an das Kloster Werden.  
  
 
834: 
 
 
Laupendahl (Lopenheldi) wird zum ersten Mal urkundliche erwähnt 
873: Mintard wird in der Regenbierg´schen Schenkungsurkunde zum ersten Mal urkundlich erwäht. 
 
875: Die Grenzen des Werdener Pfarrbezirks werden festgelegt. Der Laupenbach (Lopina) in Kettwig vor der Brücke bildet die südwestliche Grenze, der Wolfbachs in Schuir die nordwestliche.  
 
1000: In einer um das Jahr 1000 zusammengestellten Übersicht von Schenkungen für das Kloster in Werden heißt es:"Unserer Bruder Wedhard übergab dem heiligen Ludger (d.h. dem Kloster) sein Erbgut in Kartwig". Erste Erwähnung Kettwigs.

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