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770: |
Das genau Alter Kettwigs
kann nicht bestimmt werden. Es gibt keine Beweise, dass Kettwigs
Kirche eine Gründung Werdens ist. Sie war keine Filialkirche
Werdens, wie zum Beispiel die Gründungen in Velbert und
Bredeney. Kettwigs Kirchspielgrenze reichte 875 am Wochbachstal
bis auf 2 Kilometer an Werden heran. Die dadurch im Nordwesten
des Werdener Kirchspiels entstandene Einbuchtung bliebe unverständlich,
wenn die Kettwiger Grenze nicht schon bestanden hätte. Die
Kettwiger Kirche war vermutlich also schon vorhanden, als Liudger
Werden gründete. Kettwigs Kirchengründer ist wahrscheinlich
der heilige Suitbert. Dafür spricht der Kettwiger Kirchenpatron
Petrus, der bei den angelsächsischen Missionaren (und zu
ihnen gehörte Suitbert) besondere Verehrung genoß.
Die Werdener Abtei hielt zum Archidiakonat Köln, die Kettwiger
Kirche dagegen zum Archidiakonat Xanten. Wahscheinlich ist Kettwig
auch als Kirchort und Siedlung in die karolingische Zeit zu einzuordnen.
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793: |
Luidger erwirbt Grundstücke
an der Ruhr, sie dienen als Ausganspunkt seiner Klostergründung.
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820: |
Huntio vermacht einen
Morgen Land in der Villa Uviti (Oeft) mit Wald an das Kloster
Werden.
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834:
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Laupendahl (Lopenheldi)
wird zum ersten Mal urkundliche erwähnt |
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873: |
Mintard wird in der
Regenbierg´schen Schenkungsurkunde zum ersten Mal urkundlich
erwäht.
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875: |
Die Grenzen des Werdener
Pfarrbezirks werden festgelegt. Der Laupenbach (Lopina) in Kettwig
vor der Brücke bildet die südwestliche Grenze, der
Wolfbachs in Schuir die nordwestliche.
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1000: |
In einer um das Jahr
1000 zusammengestellten Übersicht von Schenkungen für
das Kloster in Werden heißt es:"Unserer Bruder Wedhard
übergab dem heiligen Ludger (d.h. dem Kloster) sein Erbgut
in Kartwig". Erste Erwähnung Kettwigs. |